Horst Heldt, 96-Manager: Es war von beiden Seiten kein Wow-Fußball, aber es ist ein gerechtes Ergebnis und dieser Punkt ist Gold wert. Wir können nicht mehr direkt absteigen. Ein besonderes Lob geht an Timo Hübers, der das toll gemacht hat. Bleibt er oder bleibt er nicht? 96-Manager Horst Heldt. © imago/Sportfoto Rudel
Horst Heldt, 96-Manager: Es war von beiden Seiten kein Wow-Fußball, aber es ist ein gerechtes Ergebnis und dieser Punkt ist Gold wert. Wir können nicht mehr direkt absteigen. Ein besonderes Lob geht an Timo Hübers, der das toll gemacht hat.

"Dann wird es eine Entscheidung geben": 96-Manager Horst Heldt lässt Zukunft offen

Horst Heldt könnte in den kommenden Tagen offiziell zum Geschäftsführer aufsteigen. Der Manager von Hannover 96 will aber erst Unterlagen prüfen und dann entscheiden. Martin Kind kritisiert das Verhalten : "Es gibt Spielregeln, es wäre mal ganz gut, wenn man sie irgendwann einhält."

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Ist die Beziehung zwischen Hannover 96 und seinem Manager Horst Heldt am Ende? Das Wochenende hat zumindest eher dazu beigetragen, dass man auf den Erhalt dieser Ehe nicht mehr ganz so viel Geld setzen sollte.

Anders sind die Aussagen, die von den Beteiligten getroffen wurden, nicht zu verstehen. Klar ist: Heldt ist beim VfL Wolfsburg Wunschkandidat für die Geschäftsführung Sport. Zwei Treffen soll es dem Vernehmen nach gegeben haben. Bestätigen wollte Heldt diese auch nach dem Bayern-Spiel nicht. „Ich werde da nichts bestätigen, weil ich das genauso handhabe wie in den Tagen und Wochen zuvor. Wir haben noch nicht unser Ziel erreicht. Und dann werden wir es am Ende der Saison Revue passieren lassen und dann wird es auch Personalentscheidungen geben, das ist ja ganz normal“, sagt der Manager.

Martin Kind: "Ich war nicht dabei"

Boss Kind weiß von den Treffen mit Verantwortlichen des VfL nichts. „Grundsätzlich sehe ich kein Problem darin, Gespräche zu erlauben. Aber das dann zu machen, um Gespräche zu legalisieren, die schon geführt wurden, das macht keinen Sinn. Ich kann es nicht beurteilen, ob es diese Gespräche schon gab, ich war nicht dabei. Aber alles, was man so hört und liest, da könnte man das vermuten“, sagt der 96-Chef. 

Und das löst bei Kind Irritationen aus. „Sicher ist es schwierig, innerhalb eines halben Jahres möglicherweise zweimal vergleichbare Aktivitäten durchzuführen. Das wäre schwierig“, sagt der 96-Boss.

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"Es gibt Spielregeln, es wäre mal ganz gut, wenn man sie irgendwann einhält"

Was er meint: Im vergangenen Jahr führte Heldt Gespräche mit seinem Herzensclub Köln, die von Kind allerdings abgesegnet waren. Jetzt also die Gesprächsrunde mit dem VfL, von dem es bisher keine offizielle Anfrage gab. „Es gibt Spielregeln, es wäre mal ganz gut, wenn man sie irgendwann einhält. Aber das ist für mich kein Problem. Mehr erwarte ich es natürlich von Mitarbeitern, da ist die Situation ganz sicher etwas differenzierter zu beurteilen“, sagt der 96-Boss. 

Begeisterung über das Verhalten eines hochrangigen Mitarbeiters klingt anders. Zumal Heldt in Hannover zum Geschäftsführer aufsteigen und den jetzt ausgearbeiteten Vertrag in dieser Woche unterschreiben soll. Das sagt zumindest der 96-Chef. „Es hat Gespräche zwischen mir, Horst Heldt und Herrn Fischer, dem Verantwortlichen im Aufsichtsrat, gegeben. Mit der Unterschrift unter den Geschäftsführervertrag ist alles geregelt. Dass Horst Heldt ihn unterschreibt, so ist es im letzten Gespräch vereinbart worden“, sagt Kind.

So klar ist das allerdings nicht. Sagt Heldt. „Die Unterlagen sind in der Tat überreicht worden. Die Unterlagen prüfe ich jetzt, und dann muss man gucken, ob das alles so aufgelistet ist, wie wir es im Vorfeld besprochen haben. Dann wird es eine Entscheidung geben“, erklärt der 96-Manager.

Die Spieler von Hannover 96 gegen den FC Bayern München in der Einzelkritik:

Die Frage bleibt: Welche Entscheidung wird es dann geben? Da lässt der Manager mit seinen Aussagen Deutungsmöglichkeiten offen. Dass er den Geschäftsführervertrag unterschreibt und damit in Hannover bleibt? Oder dass er nach Wolfsburg möchte? Und fällt die Entscheidung über den Geschäftsführervertrag überhaupt in dieser Woche?„In den ersten Tagen werde ich nichts unterschreiben können, weil ich nicht da bin. Dann spielen wir am Freitag in Hoffenheim. Also ist es zeitlich auch gar nicht möglich“, sagt der Manager.

Hat Frankfurt Breitenreiter auf dem Zettel?

Wirbel um den Manager – und auch bei André Breitenreiter tauchen Gerüchte auf. Der 96-Trainer soll angeblich in Frankfurt als Nachfolger von Niko Kovac (wechselt zu den Bayern) auf dem Zettel stehen. Kovac und Breitenreiter haben den gleichen Berater – Alen Augustincic. „Ich habe hier Vertrag“, sagte Breitenreiter. Und der läuft noch bis Sommer 2019. Es werden entscheidende Wochen bei 96.

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