Jan Hochscheidt (rechts) hielt zusammen mit dem Team wieder die Null - auf beiden Seiten. Jan Hochscheidt (rechts) hielt zusammen mit dem Team wieder die Null - auf beiden Seiten. © dpa
Jan Hochscheidt (rechts) hielt zusammen mit dem Team wieder die Null - auf beiden Seiten.

Unzufrieden mit Punkt und Schiedsrichter - aber Eintracht Braunschweig vermittelt wieder ein Gefühl

„Wir müssen echt mal wieder Tore schießen.“ Jan Hochscheidt beschreibt passend, dass die Probleme bei Eintracht Braunschweig, auch im Bielefeld-Spiel, wieder ganz vorne zu finden waren. Aber nicht nur die Offensive war kritisch im Fokus, auch mit der Leistung des Schiedsrichters waren die Löwen nicht einverstanden.

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Am Ende war das 0:0 gegen Arminia Bielefeld doch ein gewonnener Punkt. Viele Konkurrenten von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig waren auch nicht erfolgreicher, das Remis am Freitagabend vergrößerte für die Blau-Gelben sogar den Vorsprung auf den Relegationsplatz um einen Zähler.

Bilder der Partie Eintracht Braunschweig - Arminia Bielefeld

​Gefühl vermitteln? "Das ist uns gelungen"

Von Zufriedenheit war im Braunschweiger Lager dennoch nicht viel zu spüren. „Aufgrund der ersten Halbzeit waren es vielleicht eher zwei verlorene Punkte“, sagte ein sichtlich angefressener Jan Hochscheidt. Der Mittelfeldspieler haderte angesichts seiner abgepfiffenen Großchance in der 40. Minute nicht nur mit dem Schiedsrichter („Aus meiner Sicht war das nie im Leben Abseits“). Er hatte auch gesehen, dass die Braunschweiger dicke Chancen hatten: „Wir müssen früher ein Tor schießen, dann können wir auch befreiter aufspielen.“

Doch mit dem Toreschießen klappte es wieder mal nicht. „Du brauchst halt im Fußball, dass du Tore machst, um zu gewinnen. Das müssen wir uns ganz klar ankreiden“, sagte Routinier Mirko Boland und lag diesbezüglich auf einer Linie mit Trainer Torsten Lieberknecht. Der betonte: „In der ersten Halbzeit hatten wir vier, fünf hundertprozentige Torchancen und müssen uns an die eigene Nase fassen, dass wir diese nicht nutzen.“

Der letztlich gewonnene Punkt war das eine Positive, das andere war der Einsatzwille. Die Einstellung stimmte, die Blau-Gelben kämpften um jeden Ball, gingen ein hohes Tempo und rissen so auch die Zuschauer mit. „Ich hatte vor dem Spiel gesagt, es ist nicht wichtig, dass wir in Perfektion spielen, dass wir immer die richtigen Entscheidungen treffen müssen, sondern dass wir den Leuten im Stadion ein Gefühl vermitteln – und das ist uns gelungen“, freute sich der Coach. „Das ganze Stadion hat uns grandios unterstützt, die Fans haben 90 Minuten Stimmung gemacht“, sagte Kapitän Ken Reichel.

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​Eintracht-Bank im Schiedsrichter-Fokus

Er war es, der in der Schlussphase der hitzigen Partie – auf Anweisung des Schiedsrichters – sogar seinen Trainer auf die Tribüne schicken musste. „Danach hat er mich noch mal ermahnt, dass die ganz Bank ruhiger sein soll.“ Der Schiedsrichter habe sich offenbar mehr mit der Eintracht-Bank beschäftigt als damit, vernünftig zu pfeifen.

Der des Innenraums verwiesene Lieberknecht sprach zwar von fragwürdigen Entscheidungen, bilanziert aber auch: „Entscheidend ist aber, was wir beeinflussen können. Und das ist, aus der Vielzahl an Torchancen ein Tor zu machen.“ Oder – wie es Jan Hochscheidt formulierte: „Wir müssen echt mal wieder Tore schießen.“

Das sind die nächsten Gegner für Eintracht Braunschweig:

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